Interview: Ausbildung zum Fachinformatiker
Etienne, 31, absolviert seit September 2022 eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei bardusch in Ettlingen. Sein Alltag umfasst IT-Support, Meetings und Projektarbeit. Die Ausbildung beinhaltet Einsätze in verschiedenen Abteilungen und Niederlassungen, sowie Berufsschulunterricht in Bretten.
Vorstellung
Ich bin Etienne, 31 Jahre alt und mache meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in Ettlingen.
Seit wann bist du schon bei bardusch?
Seit 2 Jahren. Ich habe meine Ausbildung im September 2022 begonnen.

Wie war dein Start bei bardusch?
Mein Start bei bardusch war sehr gut. In der IT wird man direkt mit einbezogen sowohl in Alltagsthemen als auch in Projektthemen. Die Atmosphäre im Team war von Beginn an positiv und man wird gut aufgenommen.
Wie sieht dein Alltag im Unternehmen aus?
- Mails checken und darauf achten, ob es Probleme vom Vorabend oder morgens beim Start der Produktion gab
- Meetings und Calls
- Arbeitsmittel zum Beispiel Computer mit dem bardusch Netzwerk verbinden
- Fremd-Hardware, also Maschinen von Dienstleistern, integrieren
- Termine, in denen ich mir die zukünftigen Projekte anhöre und mit den Kollegen überlege, wie wir diese umsetzen können

In welchen Abteilungen warst du schon?
Bis jetzt war ich primär in der IT und komme demnächst in den Kundendienst. Im Kundendienst lerne ich, Kundengespräche zu führen und Aufträge zu bearbeiten.
Für die Zukunft ist geplant, dass man auch noch in weitere Bereiche kommt:
- ins Betriebsmittellager, um beim Ankommen von Hardware zu lernen, worauf man achten muss.
- in den Einkauf, um die Warenbeschaffung zu sehen.
Aber die meiste Zeit verbringt man dennoch in der IT.
Bist du auch mal in anderen Niederlassungen?
Ja, am Anfang war ich oft in unserem Zentrallager Frankreich in Bischwiller, da dort ein IT-Kollege von unserem Infrastruktur-Team sitzt, mit dem ich zusammenarbeite. Dann war ich auch in kleinen bardusch-Servicebüros wie in Krankenhäusern oder auch mal in der Schweiz, wo ich eine Schulung gehalten habe.
Wenn es geeignete Aufgaben gibt, besteht auch die Möglichkeiten, nach Spanien, Polen oder Ungarn zu reisen.
Wie läuft die Berufsschule ab?
- Die Berufsschule ist aktuell in Bretten, mit einem festen Unterrichtstag pro Woche und alle zwei Wochen zwei Tagen Schule. Ab Ausbildungsstart 2025 wird sie in Ettlingen sein.
- Die Berufsschule gibt einen groben Überblick und der Fokus liegt auf Präsentationen, da man sich selbst und die Produkte präsentieren können müssen.
- Man lernt unter Zeitdruck mit einem neuen Team Präsentationen vorzubereiten und diese auch vorzustellen.
- Es wird geübt, die Sprache und seinen Sprachstil anzupassen
- Man lernt, wie man Informationen recherchiert, da IT-ler nicht alles wissen können, aber wissen müssen, wie man sucht.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für die Ausbildung braucht?
Man sollte für alles offen sein, flexibel sein und im Team arbeiten können.
Aber man sollte auch mit Kritik umgehen können, weil gerade Kritik von außen immer mal wieder kommt. Gerade im Bereich IT ist Selbstständigkeit sehr wichtig.
Was sind die größten zukünftigen Herausforderungen in der IT-Branche?
Es gibt unter anderem zwei große Herausforderungen zum einen KI und die Frage, wie man sie in sein Unternehmen integrieren kann. Und die zweite Herausforderung ist das Thema IT-Sicherheit – wie mache ich mein Unternehmen in der IT so sicher wie möglich, ohne parallel meinen Arbeitsbereich zu sehr einzuschränken?
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