Gut vorbereitet nach Porto

Die DHBW unterstützt den Austausch über die Erasmus+ Förderung, die bei der Anmeldung automatisch beantragt wurde. Das ist eine große Hilfe, denn Porto ist aufgrund des Tourismus in einigen Bereichen eine teure Stadt.

Formalitäten und Wohnungssuche

Vor der Abreise gibt es einige Formalitäten zu erledigen, wie zum Beispiel das Learning Agreement, das mit dem Studiengangsleiter der DHBW erstellt werden muss und benötigt wird, um die Erasmus-Förderung zu erhalten. Bei Bedarf unterstützt die ISCAP University bei der Suche nach einer Studentenunterkunft. Für mich bot sich eine Studentenresidenz am besten an, um möglichst schnell viele Menschen kennenzulernen.

Studieren mal anders

Ähnlich wie an der DHBW bestanden die Kurse aus kleinen Gruppen und es herrschte Anwesenheitspflicht. Allerdings gab es deutlich mehr Gruppenarbeiten und Präsentationen und dafür weniger Klausuren. So war der Arbeitsaufwand gleichmäßig auf das Semester verteilt und der Austausch mit den anderen Studierenden wurde gefördert. Besonders spannend fand ich praxisorientierte Fächer wie zum Beispiel International Entrepreneurship, bei dem wir einen vollständigen, professionellen Businessplan erstellen sollten.

Campusleben in Porto

Die Universität selbst ist modern und überschaubar, mit einer Kantine und mehreren kleineren Cafés, bei denen man noch zur späten Stunde eine warme Mahlzeit bestellen kann.

Unterwegs in Porto

Außerdem organisiert die Studentenorganisation regelmäßig Veranstaltungen, was perfekt war, um neue Leute kennenzulernen. Neben dem Studium blieb genug Zeit, das Land und die Region zu erkunden. Die Metro eignet sich als hervorragendes und zuverlässiges Transportmittel in Porto. Das Ticket für Studenten unter 24 Jahren kostet 3 EUR im Monat.

Straße und Häuser in der Innenstadt von Porto
Aussicht auf Porto während des Sonnenuntergangs

Mein persönliches Portugal-Highlight

Mein absolutes Highlight war die Reise nach Albufeira, eine Stadt in der Algarve im Süden Portugals. Dort konnten wir das perfekte Wetter an den schönsten Stränden genießen. Außerdem haben wir eine Kajak-Tour unternommen, bei der uns ein Guide unterschiedliche, atemberaubende Höhlen gezeigt hat, darunter auch die bekannten Benagil-Höhlen.

Eine Erfahrung, die bleibt

Das Auslandssemester in Porto war für mich eine wertvolle Erfahrung, denn ich habe gelernt, selbstständiger zu arbeiten, und auf neue Menschen zuzugehen, und ich konnte an meinen Englischkenntnissen üben. Nicht selten, musste ich meine Komfortzone verlassen. Doch dadurch habe ich Menschen aus aller Welt getroffen und viele neue internationale Freunde gefunden. Neben den Vorlesungen waren die Reisen und Erlebnisse in Porto ein echtes Highlight. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Chancen zu ergreifen und Neues auszuprobieren. Wer die Möglichkeit hat, ein Auslandssemester zu machen, sollte sie unbedingt nutzen – es lohnt sich.

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